Am vergangenen Wochenende wagten wir uns als WOMA & Friends zum ersten Mal beim Drachenbootrennen in Rapperswil-Jona aufs Wasser.
Und eines können wir bereits vorwegnehmen: Das dürfte nicht unsere letzte Teilnahme gewesen sein. 🐉
222 Meter und möglichst alle im gleichen Takt
Was auf den ersten Blick ziemlich einfach aussieht, hat es in sich: Ein Drachenboot möglichst schnell über 222 Meter zu bewegen, funktioniert nämlich nur, wenn alle gemeinsam arbeiten. Kraft allein reicht nicht. Rhythmus, Koordination und Timing entscheiden darüber, ob das Boot Fahrt aufnimmt – oder ob sich 20 motivierte Paddler gegenseitig das Leben schwer machen. 😉
Eigentlich gar nicht so weit entfernt von unserem Arbeitsalltag: Die besten Ergebnisse entstehen dann, wenn alle gemeinsam in dieselbe Richtung arbeiten. Über den Tag verteilt durften wir in drei Läufen jeweils gegen vier andere Teams antreten.
Sommerhitze und ziemlich wenig Wasser
Auch die Bedingungen machten unsere Premiere besonders. Bei hochsommerlichen Temperaturen zeigte sich der Zürichsee von einer eher ungewohnten Seite: Der Wasserstand war aussergewöhnlich tief. Seegras und Algen mussten immer wieder aus den Rennbahnen entfernt werden und insbesondere bei den Elite-Rennen machten sich die Bedingungen teilweise bemerkbar. Der Stimmung tat das allerdings keinen Abbruch. Bei Sonne, Musik und jeder Menge gut gelaunter Teams herrschte rund um das Rennen eine grossartige Atmosphäre.
Ein Auftakt nach Mass
Und sportlich begann der Tag für WOMA & Friends sogar ziemlich vielversprechend.
Gleich in unserem ersten Lauf konnten wir uns gegen alle direkten Konkurrenten durchsetzen und als erstes Boot die Ziellinie überqueren. 💪
Da durfte man kurz schon einmal vom Finale träumen. Ganz so einfach war es allerdings nicht: Für die Gesamtwertung wurden die Zeiten aller drei Läufe zusammengezählt. Nur die zehn schnellsten Teams qualifizierten sich für das Finale. Nach drei Rennen stand für uns schliesslich Rang 22 von insgesamt 35 Teams fest. Das Finale haben wir damit verpasst. Für unsere erste Teilnahme können wir damit aber durchaus leben – und Potenzial für das nächste Jahr muss schliesslich auch noch vorhanden sein. 😉
Finale verpasst. Afterparty gewonnen.
Spätestens nach dem letzten Rennen zeigte sich dann eine Disziplin, in der wir definitiv bereits über etwas mehr Erfahrung verfügen: Gemeinsam feiern.
Am Abend wurde ganz nach WOMA-Manier weitergemacht und spätestens auf der Afterparty spielte es keine besonders grosse Rolle mehr, ob auf der Rangliste nun eine 2 oder eine 22 vor unserem Namen stand. Denn genau darum geht es bei solchen Anlässen für uns auch. Gemeinsam etwas erleben. Zusammen lachen. Sich ausserhalb des Arbeitsalltags von einer anderen Seite kennenlernen – und als Team Erinnerungen schaffen, über die man auch am Montag danach noch spricht.
Teamwork, das man unmittelbar spürt
Vielleicht passt das Drachenbootrennen deshalb sogar besonders gut zu WOMA. Beim Paddeln merkt man unmittelbar, was passiert, wenn jeder nur für sich arbeitet. Und genauso schnell merkt man, welchen Unterschied es macht, wenn plötzlich alle denselben Rhythmus finden. Einer allein kann kräftig paddeln.
Schnell wird das Boot aber erst gemeinsam.
Danke, WOMA & Friends!
Ein grosses Dankeschön an alle, die mitgepaddelt, angefeuert und natürlich auch mitgefeiert haben. 💙
Unsere Premiere beim Drachenbootrennen hat definitiv Lust auf mehr gemacht. Ob wir beim nächsten Mal die Top 10 knacken? Wir werden sehen. 😉
Beim Teamspirit fühlen wir uns jedenfalls schon ziemlich weit vorne.